Hier die ehrliche Einordnung. Fast jedes Tool oben erledigt genau eine Aufgabe: KI-Sichtbarkeit überwachen. CrunchJunkie ist die einzige Plattform in dieser Liste, die das
Tracking der KI-Sichtbarkeit mit vollständigem
kanalübergreifendem Marketing-Reporting verbindet — mit Konnektoren u. a. für Google Ads, Meta, Microsoft, LinkedIn, Amazon und Reddit Ads, GA4, die Search Console, Matomo und Piwik PRO — plus einem technischen GEO-Audit (ist deine Website für KI-Crawler überhaupt lesbar? gibt es llms.txt und valides Schema?) und einer Handlungsebene, die Zitationslücken in belegbasierte Content-Briefings verwandelt. Und das Ganze ist White-Label: Eine Agentur kann alles in einem einzigen Kundenbericht unter ihrer eigenen Marke und Domain ausliefern.
Zur Engine-Frage, um die dieser Artikel die ganze Zeit kreist: Wir verfolgen zehn — ChatGPT, Gemini, Perplexity, Claude, Google AI Overviews, Google AI Mode, Microsoft Copilot, Grok, DeepSeek und seit September Meta AI — und alle zehn sind in jedem Tarif enthalten,
ab 14 €/Monat. Es gibt keinen Aufpreis pro Engine und keine Engine, die einem höheren Tarif vorbehalten ist. Das ist eine bewusste Entscheidung und kein Feature-Wettrennen: Eine Engine, deren Tracking du dir nicht leisten kannst, ist eine Engine, auf der du unsichtbar bist, ohne es zu merken — und eine Preisliste pro Engine macht aus deiner Messabdeckung eine Budgetverhandlung. Neun der zehn sind websuchgestützt; DeepSeek antwortet aus Trainingsdaten, was es zu einem nützlichen Lesegerät dafür macht, was ein Modell über deine Marke glaubt, wenn es nichts nachschlägt.
Genau diese Kombination ist der Punkt: Für eine Agentur oder ein Inhouse-Team ist KI-Sichtbarkeit meist kein eigenständiges Produkt, in das man sich separat einloggen will — sie ist ein Kanal, der neben all das gehört, wofür der Kunde dich ohnehin schon berichten lässt.
Und weil der eigene Test dieses Artikels lautet „Bekommst du ein umsetzbares Briefing oder bloß noch ein Dashboard?“, hier unsere vollständige Antwort darauf: Das Monitoring speist einen
Signals-Eingang — Sichtbarkeitseinbrüche, Überholmanöver von Wettbewerbern, neue Zitationslücken und kanalübergreifende Kombinationen wie „KI-Sichtbarkeit gefallen und KI-basierte Conversions gleich mit“ — und Automations machen aus einem Signal einen KI-Entwurf: ein Content-Briefing, einen Berichtsabschnitt, eine kundenfertige Notiz. Nichts geht raus, ohne dass ein Mensch es freigibt; die Entwurfs-Warteschlange existiert genau deshalb, damit die KI nie unbeaufsichtigt mit deinem Kunden spricht. Entwerfen funktioniert auch in die andere Richtung: Beschreibe im Report-Builder ein Widget in normaler Sprache, und der eingebaute Assistent baut es gegen deine Live-Daten. Und der
MCP-Connector — standardmäßig nur Lesezugriff, Schreibaktionen nur mit expliziten Scopes — lässt dich all das aus Claude, ChatGPT oder Cursor heraus abfragen oder steuern.
Wo CrunchJunkie nicht die Antwort ist — und das sagen wir lieber hier, als deine Testphase zu verschwenden: Wenn du ausschließlich die tiefstmögliche Analytik zur KI-Sichtbarkeit willst, ganz ohne Marketing-Reporting — die größten Prompt-Bibliotheken, Echtzeit-Logfeeds der Crawler oder Enterprise-Governance wie SOC 2 —, dann geht ein Spezialist wie Profound, Scrunch oder Athena auf dieser einen Achse tiefer als wir, und Evertune noch tiefer, falls du es finanzieren kannst. Wenn dein Produkt ein Katalog ist und keine Dienstleistung: Unsere
KI-Shopping-Sichtbarkeit misst das Problem — Shopping-Prompts auf Produktebene, mit Katalogimport direkt aus dem Google Merchant Center —, aber Siftly geht einen Schritt weiter und schreibt Optimierungen ins Merchant Center zurück, was wir nicht tun. Und zur zweiten Frage aus unserer eigenen Checkliste weiter oben — Markt und Sprache pro Prompt: In der Erstfassung dieses Ratgebers stand hier das Eingeständnis, dass wir diese Einstellungen pro Projekt führten und unseren eigenen Test nicht bestanden. Inzwischen ist es ausgeliefert: Markt und Sprache werden pro Prompt gesetzt, eine Marke mit Österreich und Spanien lebt in einem Projekt, jeder Prompt fragt aus seinem eigenen Markt. Wir lassen den Absatz stehen, statt das Eingeständnis still zu löschen — die Checkliste funktioniert nur, wenn Anbieter sie öffentlich beantworten.
Nimm den Spezialisten, wenn KI-Sichtbarkeit dein ganzer Job ist. Nimm eine kombinierte Plattform, wenn sie ein Teil des Kundenmarketings ist, das du an einem Ort berichten und bearbeiten musst.
Was du auch wählst: Teste es in einer 14-tägigen Testphase mit deinen eigenen Prompts — oder starte mit einem
kostenlosen KI-Sichtbarkeits-Check, bevor du etwas ausgibst — und beurteile es an einer einzigen Frage: Bekommst du ein umsetzbares Briefing in die Hand oder bloß noch ein Dashboard?